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{ Roadtrip } Tongariro alpine crossing

Freitag, 31. März 2017

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Auf diesem Blog ist es die letztem Wochen, nein sogar Monaten ziemlich still gewesen. Meine Au Pair Zeit neigt sich langsam dem Ende zu, genau genommen reise ich in 2 Tagen ab. Gemischte Gefühle begleiten mich seit einigen Tagen. Aber zu diesem Thema wird es einen seperaten Blogeintrag geben, ich habe einiges an Fotos und Geschichten nachzuholen. Mal ganz davon abgesehen, dass es noch viele Bilder meiner Südinselreise und diversen Roadtrips zu sehen gibt, die darauf warten bearbeitet zu werden, staut sich so einiges auf meiner To Do Liste. Fangen wir einfach mal mit Januar an!  Nachdem ich von meiner Südinselreise wiederkam, ging es nach einigen Wochen gleich wieder auf einen Roadtrip. Das Tongariro alpine crossing stand schon immer ganz oben auf meiner Bucket list! 20km wandern, einen Vulkan besteigen und Mount Doom den Schicksalsberg bestaunen. Womit wir nicht gerechnet haben: dass wir auf der Fahrt im Stau hängen bleiben, unser Hostel erst Nachts um 3 erreichen, mit 2,5 stunden Schlaf zum Crossingstartpunkt fahren wollten, uns natürlich so sehr verfahren haben, dass wir 3 zusätzliche Stunden unterwegs waren , beinahe keinen Shuttle erwischen konnten und wir  somit erst mittags um 12(statt 8) losliefen. Gute Vorraussetzungen also! Das Wetter hatten wir immerhin auf unserer Seite und die Landschaft war atemberaubend schön! Ein Ort, an dem man sich gefühlt hat als wäre man auf einem fremnden Planeten. Als wir gegen halb neun am Abend das Ziel erreichten, waren wir alle froh es geschafft zu haben, trotzdem würde ich es noch einmal machen!





{ Roadtrip in den Süden - Part II } Blue pools - Mount Aspiring National Park

Sonntag, 22. Januar 2017

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Das ist wohl einer der schönsten Orte, an denen ich je gewesen bin! Glasklares, funkelndes Gletscherwasser, das mit seinem leuchtenden Blauton zum Baden einläd, ein wahres Paradies. Lange hält man es darin allerdings nicht aus, denn darin zu Schwimmen fühlt sich an, als sei man von der Titanik gefallen, es ist eisig kalt. Also wieso nicht gleich von einer 10 Meter hohen Brücke springen, immerhin riet mir mein Gastvater etwas verrücktes zu tun. Gesagt, getan, Platsch! Der Sprung war der Wahnsinn, das Rauschwimmen allerdings schmerzte am ganzen Körper und mein Bikini hat sich auch von mir verabschiedet, aber hey definitlely worth it! Übersehen kann man diesen Spot eigentlich auch nicht, da es in Neuseeland meist nur eine Straße gibt, die zum Ziel führt, verfährt man sich also, ist man vermutlich schon 200km zu weit gefahren, bevor man es merkt. Ein kleines Schild am Straßenrand weist auf die Pools hin und nach einem 5Minütigen Walk durch den Palmendjungel ist man auch schon am Ziel, aber Mückenspray nicht vergessen, die Sandflies sind überall! Gezeltet haben wir nur 500m weiter auf einem kleinen DOC Campingplatz, der lediglich mit einer Toilette und einem Waschbecken ohne Trinkwasser ausgestattet war. Allen Klischees zutrotz haben wir uns in unseren 3 Wochen in denen wir aus dem Auto gelebt haben wirklich gesund ernährt, denn auf dem Speiseplan stand jeden Tag  Gemüse. Fleisch war leider weder im Budget noch in einem Auto, das einer Sauna gleicht transportabel, was uns allerdings nichts ausgemacht hat. Unser tägliches Parfum, bestand aus Sonnencreme und Mückenspray, jeden Abend waren wir in unserem Zelt auf Sandfliejagt und beim entkernen meiner täglichen Avocado, habe ich mir jeden Tag aufs neue in den Finger geschnitten. Ihr hört demnächst wieder von mir. xx


{ Roadtrip in den Süden - Part I } wild west coast

Samstag, 21. Januar 2017

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Seit ich mich das letzte mal gemeldet habe, sind nun schon 2 Monate vergangen. 2 Monate, in denen viel passiert ist. Den Dezember verbrachte ich vorwiegend in meinem Bett, da ich mich mit einer Streptokokkeninfektion, die zu Scharlach geführt hat, angesteckt hatte. An Weihnachten leuchtete meine gefleckte rote Haut dann greller als der Weihnachtsbaum. Zu meinem Weihnachten selbst, es war schön und seltsam zugleich. Ich würde es garnicht mit unserem Weihnachten zu Hause vergleichen, es ist einfach eine komplett andere Erfahrung und auch sehr amerikanisch angehaucht. Gefeiert wird erst am 25. Dezember und der Tag besteht aus einem endlosen Geschenke Auspacken. Mittags machten wir ein Barbecue, bei dem ich zum ersten Mal die legendäre Paua shell, eine neuseeländische Muschel, deren Hülle von innen in Regenbogenfarben schimmert, probieren durfte. Nicht grundlos eine Delikatesse, sie war großartig! Geschenkt hat mir meine Gastfamilie eine Halskette mit einem New Zealand Greenstone, welcher Glück bringt und für mich eine große Bedeutung trägt. Einige nützliche Dinge für meine Reise, die bevorstand, gab es auch.

''New Zealand Greenstone - single Twist Pendant: Represents the joining together of two people or groups for eternity, the many paths that life can take and the strengh of friendship, loyalty and love will last forever. Sometimes the two paths will diverge, but will always come together eventually. This symbol is often exchanged between friends to indicate a long lasting bond. ''

Am 27, Dezember begann meine 3 Wöchige Reise über die Südinsel. Ich, bepackt mit einem 15 Kilo schwerem Rucksack, landete früher als meine zwei Mitreisenden in Christchurch und machte mich schonmal auf den Weg in Richtung Jucy, wo wir unser Auto abholen sollten. Ein kleiner süßer Fiat Punto in dunkelgrau sollte es sein. Im Nachhinein betrachtet, hätten wir wohl lieber auf eine hellere Farbe bestehen sollen, denn in diesem Auto wurden es schnell ungemütliche 30 Grad und die Klimaanlage hat nur mäßig geholfen. Unser erstes Ziel war Greymouth an der Westküste. Von Christchurch, was an der Ostküste liegt, ging es also einmal quer durchs Land, am Arthurs Pass entlang durch die Berge.  Mitten im nichts, ohne Netz oder Zivilisation sind im Auto plötzlich sämtliche Warnleuchten  angegangen und unser kleiner Fiat tat sich allgemein schwer die Berge ordentlich hochzufahren. Und da dies nicht schon genug Anstrengung für unseren ersten Tag war, mussten wir auf einer one way bridge 300m rückwärts fahren, da uns ein anderes Auto entgegen kam. Hachja one way bridges, 180 Grad Kurven und Bahngleise, sind so eine Sache auf der Südinsel. In Greymouth angekommen, haben wir unsere erste und vorerst letzte Nacht in einem richtigen Bett verbracht, denn der eigentliche Plan der Reise war es, zu campen so oft es geht. Hier machten wir auch die erste Bekanntschaft mit den, in Neuseeland so sehr geliebten, Sandflies, kleine Fliegen, deren Bisse 3fach so sehr jucken wie normale Mückenstiche, Narben verursachen und keine Geräusche machen. So viel möchte ich auch vorerst garnicht schreiben, lasst euch von den Bildern verzaubern. Dieses Land ist so atemberaubend schön, dass es kaum in Worte zu fassen ist!



{ UPDATE } Erdbeben, Tsunamiwellen, Sturm und Überschwemmung

Mittwoch, 16. November 2016

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Es ist Mittwoch, draußen scheint zwischen einer dicken Wolkendecke ab und an die Sonne hindurch. Der Wind weht immernoch sehr stark, was für die Menschen hier in Wellington allerdings zum Alltag gehört. Ich weiß nicht ob ich mich mittlerweile sicher fühle oder was ich überhaupt fühle. In der Nacht des 14. Novembers, haben zwei Erdbeben der Stärke 7,9 und 6,6, die bisher über 1000 Nachbeben mit sich zogen, Städte zerstört, Menschen von der Zivilisation isoliert, Landmassen eingerissen und für eine Menge Chaos gesorgt Zwei Menschen sind währenddessen ums Leben gekommen. Hier in Wellington kam das Beben, welches in der Nähe von Kaikoura, gefolgt von einem weiteren Nähe Seddon, entstand, Nachts mit einer Stärke von 6,5 an. Die Nachbeben folgten im Minutentakt und einige davon sind auch jetzt am 3. Tag noch spürbar. Es heißt wir müssten mindestens noch 3 Monate mit weiteren Nachbeben rechnen. Teile der Küstenregion Wellingtons und Umgebung wurden aufgrund der Tsunamiwarnung evakuirt. Ich, leicht erkältet und im halbschlaf befindend, habe mich gefragt wieso ich einfach nicht schlafen kann, hin und her welzend in meinem Bett, begann plötzlich alles zu wackeln und das nicht gerade wenig. Aber wisst ihr was? Ich dachte tatsächlich das wäre ein Traum, ich hab garnicht realisiert was da gerade eigentlich passiert. Nun gut, also wieder halb weitergeschlafen. Als ich am nächsten Morgen viel zu früh wach war und ins Wohnzimmer gestapft bin, mich wundernd wieso auch meine Gastfamilie schon so früh wach ist, fragte meine Gastmum ob es mir gut geht, ich schon mit meinen Eltern gesprochen habe und ob ich Angst hätte. Ein Blick auf mein Handy, zeigte mir dass das wohl doch kein Traum war, denn mein Bildschirm war überseht von Nachrichten, sogar von Menschen von denen man es garnicht erwartet hätte, alle besorgt um mein Wohlbefinden und die Lage. Als dann plötzlich wieder die Erde zu beben begann, wurde mir klar wie ernst die Situation eigentlich ist. So ging es den ganzen Tag, ein Nachbeben nach dem anderen und einige davon waren nicht ohne und viele erreichten eine Stärke von 5. Den Tag verbrachten wir zu Hause und die darauffolgende Nacht fiel es mir wieder schwer einzuschlafen, denn draußen begann sich die nächste Naturkatastrophe anzubahnen, denn es stürmte heftig und es regnete in Ströhmen. Ich habe noch nie so viel Wasser vom Himmel kommen sehen, die Fenster haben gepfiffen und der Regen prasselte laut gegen das Glas. Am nächsten Morgen herrschte Ausnahmezustand, beinahe alle Regionen unterhalb unseres kleinen Hügels waren überschwemmt, am Highway stand das Wasser knietief, Flüsse liefen über und überall herrschte Chaos. Als hätte das Erdbeben nicht schon genug Zerstörung angerichtet, mussten die Menschen hier nun auch mit unmengen an Wasser auf den Straßen kämpfen. Erdrutsche versperrten die Straßen nach unten, vor dem Haus unserer Nachbarn ist ein Baum auf die Straße gefallen und wir mussten so noch einen weiteren Tag zu Hause verbringen. Allerdings können wir uns wirklich glücklich schätzen , dass uns das Alles nicht so stark getroffen hat und wir die Tage sicher in unserem warmen Haus mit Trinkwasser und genügend Essen verbracht haben, denn viele Menschen steckten irgendwo fest, fern von zu Hause und wussten nicht wohin. In Kaikoura und weiteren Teilen der Südinsel ist der Schaden sogar noch weitaus größer. Ich hoffe dass ich so etwas nie wieder Erleben muss und bin gespannt wie es nun weitergeht und bete für die Menschen, die es schlimmer erwischt hat, als uns!

Bilder via Wellington LIVE - Facebook

{ TRAVEL } Roadtrip richtung Norden - Hawkes Bay

Dienstag, 25. Oktober 2016

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Hallo ihr Lieben! Ich melde mich zurück von einem abenteuerlichen 3 Tage  Roadtrip an die Ostküste. Wie das in Neuseeland so ist, hat sich der Wetterbericht für das verlängerte Wochenende stündlich verändert und kurz vor unserer Abreise waren wir uns auch garnicht mehr sicher ob wir überhaupt noch fahren sollten, da das Wetter in dem sonst gerne so regnerischen und windigen Wellington plötzlich bombastisch gut war und wir natürlich in den Regen reingefahren sind. Naja, egal davon haben wir uns nicht aufhalten lassen, Taschen gepackt und ab ins Auto! Etwas enttäuscht in Napier angekommen, haben wir unsere Pläne umgeworfen und sind spontan zum Cape Kidnappers gefahren. und vorher noch zu versteckten Wasserfällen im Bush. Auf eine Tracktortour für 40$ mit einem Guide den wir vermutlich eh kaum verstanden hätten, hatten wir eher mäßig Lust, also begannen wir selbst  zu laufen, 5km sollten es bis zum Cape sein. Der Weg dorthin war einfach traumhaft schön und wie durch ein Wunder verzogen sich auch die Wolken und die Sonne kam raus. Es ist einfach erstaunlich was die Natur alles kann. Mit der Flut hatten wir so früh aber nicht gerechnet, also konnten wir unser eigentliches Ziel garnicht erreichen, was allerdings garnicht so schlimm war, da der Weg schon fast spektakulärer war. Den eigentlichen 'cape Kidnappers'  konnten  wir dann nur von weiterm bewundern und auf dem Weg begegnete uns ein Seehund, der ganz versteckt im Fels lag und mal wieder grummlige Geräusche von sich gab, als er uns bemerkt hat. Ziemlich hungrig und Müde, machten wir uns auf den Rückweg Richtung Auto und da wir wirklich keine Lust hatten die ganzen 5km wieder zurück zu laufen, dachten wir uns, wir sprechen einfach  mal wieder ein paar Kiwis an, die mit ihren Quads unterwegs waren und Muscheln gefangen haben. Das war vielleicht eine mega Fahrt! Dazu gelernt haben wir auch, einer der Fischer hatte ein bisschen was zu erzählen. Zu Dritt Hinten auf diesem roten Quad, war es echt eng und wir hatten echt Angst runterzufallen, ich glaube zwischenzeitlich habe ich auch eines meiner Beine nicht mehr gespürt, aber was solls, war trotzdem cool. Nachdem wir dann selbst auch mal Quad fahren durften, konnten wir nicht mehr aufhören zu Grinsen wie kleine Kids, die gerade ein Eis bekommen haben. Das war definitiv das Highlight, des Tages! Zurück in Napier haben wir in unser Hostel eingecheckt, in dem wir plötzlich 16$ weniger zahlen mussten, und haben uns auf die Suche nach einem günstigen Restaurant gemacht, da wir recht wenig Motivation hatten selbst zu kochen, immerhin haben wir ja 16$ gespart, die wir noch ausgeben konnten :-D Gelandet sind wir in einem echt coolen Surferimbiss, in dem die Tische teilweise aus Surfbrettern bestanden und von dem man einen paradiesischen Palmenausblick hatte. Wusstet ihr, dass die Neuseeländer ihre Pommes nur mit Ketschup essen? Mayo finden sie größtenteils eklig :-D Eigentlich schon fast ironisch in einem Land, dass sich so ungesund ernährt.


Am Sonntag begrüßte uns dann morgens strahlender Sonnenschein und wir gingen den Tag etwas entspannter an. Im Hostel gab es kostenloses Frühstück und zufällig haben wir 3 andere Au Pairs aus Wellington getroffen, die wir kannten. Napier ist ein wirklich hübsches Städtchen mit vielen Palmen und bunten Blumen. Fraglich allerdings ist, wieso man giftige Blumen in einen Park pflanzt und ein Schild dazu stellt, auf dem steht, man dürfe sie nicht anfassen und Hunde könnten sogar davon sterben. Woher soll ein Hund das wissen? Nach einem Stadtrundgang und einer Fahrt zum nahgelegenen Bluff Hill Lookout, beschlossen wir ins Meer zu gehen. Das Wasser war enorm kalt und die Kieselsteine haben sich unter meinen Füßen angefühlt wie Nadeln. Da es eigentlich verboten ist in Napier schwimmen zu gehen und die Strömung auch wirklich gefährlich ist, sind wir nur einige Meter rein gegangen, aber hey ich war mal im Pazifik schwimmen! Im Anschluss haben wir uns in Richtung Hot Pools und Sauna begeben, waren einkaufen und haben abends im Hostel gekocht, ein bisschen was getrunken und uns mit ein paar netten Backpackern unterhalten. Der Abend war wirklich lustig und als hätte man es nicht kommen sehen, haben wir den nächsten Morgen richtig verschlafen.


Am letzten Tag haben wir unser Hostel, statt wie ursprünglich geplant um 8, erst um 10 verlassen, was dazu geführt hat, dass wir den Te Mata Peak nicht nach oben gewandert, sondern gefahren sind. Es war sehr warm und zwischendurch auch super sonnig. Oben angekommen haben wir dann doch eine kleine Wanderung gemacht, sind vom Weg abgekommen, wollten abkürzen und sind dann einen Hang heruntergeklettert, fast runtergefallen und an einer Mountanbikestrecke rausgekommen. Zum Abschluss sind wir noch zum Ocean beach gefahren, ein super schöner flacher Surferstrand. Auch da mussten wir natürlich schwimmen gehen. Diesmal waren wir allerdings nicht die Einzigen und es war erlaubt :-D Eigentlich ein Wunder, dass ich nicht krank geworden bin. Ich habe lediglich einen ziemlich heftigen Sonnenbrand, mal wieder, aber was solls. Das Wochenende war wirklich gut !


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